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Markenartikel ArtikelAls Marke (engl.: Brand) oder Markenartikel werden Sach- oder Dienstleistungen genannt, die sich durch folgende Kriterien auszeichnen:
- gleiche Menge,
- gleiche Qualität,
- Markierung,
- weit verbreitet/nahezu überall erhältlich (Ubiquität )
Unique Selling Proposition (USP) | |
Marken dienen der Hervorhebung von Konkurrenzleistungen. Die Einzigartigkeit (Unique Selling Proposition, USP) einer gut positionierten Marke äußert sich durch preisliche Spielräume für den Anbieter. Das Angebot wird durch Markenpolitik heterogenisiert. Für den Kunden bieten Marken eine schnelle Orientierung, da Qualität und Güte der Leistung bekannt sind.
Der Gebrauchswert des Produktes steht weniger in dem Mittelpunkt als seine symbolisch (auch ideologische) Bedeutung (vgl. dazu in der Soziologie den "Symbolischen Interaktionismus"). Weltweit bekannte Marken zeichnen sich dadurch aus, dass das in der Werbung vermittelte Image kulturübergreifend wirkt (z. B. durch global einheitliches Marketing ein Symbol für jugendliche Lebenslust wird, also für die dynamischste Käuferschicht). Beispiele: McDonalds, Nike, Starbucks, Adidas, Reebok o. : M:
Buch-Tipp: Brain View. Warum Kunden kaufen Bringt sofort bares Geld Zugegeben, diese Hirnforschung ist nicht ganz neu, aber in diesem Buch perfekt beschrieben und auch für den Laien sofort umsetzbar. Von diesem Wissen können beide Seiten ca. profitieren: Verkäufer und Kunden. Ich habe sofort einiges umgesetzt und unglaubliche Erfolge erzielt. Perfekt. |
Entstehung von Markenartikeln | |
Marken entstehen gemeinhin durch langfristigen Aufbau sozialen Vertrauens, wo vor allem bewährte Warenqualität, Wiedererkennbarkeit als Image durch psychologisch gelungene Produktgestaltung und Akzeptanz durch bestimmte Konsumentengruppierungen die größte Rolle spielen. Es ist daher eine kaufmännische Kunst, eine erfolgreiche Marke zu lancieren. Von vornherein ist dies schlecht zu planen (vgl. jedoch dazu stets noch Hans Domizlaffs Werbung um öffentliches Vertrauen). Durch starke Werbung eine neue Marke forcieren zu wollen, führt häufig dazu, dass das Merkmal "aufwendig beworben" Teil des Images der Ware wird, und man sich also hohe Werbekosten für die Zukunft einhandelt, was einem eine gut und geduldig eingeführte Marke zu dem größten Teil ersparen kann.
Ein klassisches Beispiel für Markenpflege war in Deutschland, dass während des Wegfalls des Bohnenkaffees 1939-1948 die Hamburger Firma Darboven durchgehend eine Erinnerungswerbung pflegte, während sie ihren Ersatzkaffee bewarb: Solang "Idee-Kaffee" Dir fehlt, | Nimm "Koff", so hast Du gut gewählt!
Buch-Tipp: Das Luxuslexikon. Das Beste, was für Geld zu haben ist Blick in unsere moderne Wohlstandsgesellschaft Alexander Marguier, seit 2001 verantwortlich für das Gesellschafts-Ressort der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hat sich dem Thema Luxus in lexikographischer Art und Weise beschäftigt. Es geht ihm dabei insbesondere deshalb, die Wertschätzung für wahrhaft luxuriöse Produkte nicht ca. über ihren... |
Menschen als Markenartikel? | |
Das Markenkonzept wird zunehmend auch auf Personen ausgeweitet (=> Selbstmarketing ). Häufig spricht man in dem Zusammenhang mit Personenmarken auch von Künstlernamen (http://www.markenlexikon.com/personenmarken1.html). Dabei werden die für die jeweilige Absichtgruppe (Partner, Vorgesetzter, Fan, Familie usw.) bedeutenden positiven Merkmale herausgearbeitet und betont.
Weblink: Lexikon mit Künstlernamen von A bis Z (http://www.markenlexikon.com/personen_a.html)
Buch-Tipp: Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne Spannender Einstieg in DAS Mega-Thema Dieser Bestseller in der nunmehr zweiten Auflage ist nach wie vor hervoragend geeignet, seriös recherchierte Fakten in die Hand zu bekommen, wenn es deshalb geht, das weltberühmte Markenfirmen unglaublich unrühmliches anstellen. Letztlich sehr zu dem Schaden des eigenen Images - wenn der Machtmißbrauch denn bekannt... |
Markenverschleiss (Brand Erosion, Brand Milking) | |
Der Markenverschleiss wird durch Attraktivitätsverlust der Marke durch übermäßige Ausdehnung auf andere Produkte (Franchising) der gleichen Firma und durch mangelnde Markenpflege in dem Zeitablauf bewirkt. Dies kann sich auf die Logogestaltung, die Verpackung oder den Leistungskern beziehen. Eine Wiederbelebung (Revival) wirft die Probleme neu auf, die unter "Entstehung eines Markenartikels" angesprochen wurden. In diesem Fall wird häufig eine - sehr riskante - Überarbeitung der Marke (=> Relaunch , => Repositionierung ) notwendig. Wenn die Umsätze bereits stark nachgelassen haben, empfiehlt es sich, die Marke vom Markt zu nehmen. (Mit der Abwandlung eines Ausspruchs von Vilfredo Pareto: Die Wirtschaftsgeschichte ist ein Friedhof der Markenartikel.)
Buch-Tipp: Der Discounter Marken-Guide Gut angelegtes Geld Wenn es um Aldi, Lidl und Co geht, herrschen in der Regel zwei unversöhnliche Ansichten vor: Die einen glauben, dass dort ca. Schrott verkauft wird, die anderen glauben, das dort Waren angeboten werden, die identisch sind mit etablierten Markenprodukten. Beide Ansichten sind jedoch in ihrer Einseitigkeit falsch, und das Buch von... |
Weiteres zu dem Artikel Markenartikel | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | A, Angebot, Aufbau, Ersatzkaffee, Gebrauchswert, Hamburger, Image, Kunden, Marken, Markenartikel, Proposition, Rolle, Unique, Weltweit, Zielgruppe, Zukunft | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Markenartikel' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Markenartikel Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Markenartikel' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Markenartikel' und 'Markenartikel' Definition sehr dankbar.
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